Heinrich Mann: Zwischen den Rassen. Roman

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„Zwischen den Rassen“ erzählt die Geschichte der jungen Deutsch-Brasilianerin Lola, die aufgrund ihrer Herkunft zwischen zwei Welten lebt.

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Beschreibung

Zwischen den Rassen

Der heute ungewohnt klingende, von Heinrich Mann jedoch ohne ideologische Wertung gebrauchte Titel „Zwischen den Rassen“ bezeichnet den Entwicklungsroman der jungen Lola – einer in Rio geborenen Deutsch-Brasilianerin, die von ihrem Vater zur Ausbildung in ein deutsches Internat geschickt wird. Von diesem Moment an lebt sie spürbar zwischen zwei Welten. Mann benutzt den Begriff „Rasse“ rein phänotypisch: Lola beschreibt sich selbst als Trägerin „beider Rassen“ – der germanischen und der lateinischen – und beobachtet an sich entsprechende äußerliche wie charakterliche Züge. Das Temperament, sagt sie, habe sie von ihrer südamerikanischen Mutter, die Nachdenklichkeit vom deutschen Vater.

Während sie heranwächst und ihren Platz zwischen Kulturen, Erwartungen und eigenen Wünschen sucht, erkennt Lola, dass bestimmte mentalitätsbezogene Zuschreibungen, so sehr sie Klischees gleichen, im Alltag manchmal doch überraschend sichtbar werden. In ihren Beziehungen zu Männern spitzt sich dieser Konflikt zu: Zwischen dem nüchternen Deutschen Arnold und dem lebenslustigen Florentiner Graf Pardi schwankend, folgt die sinnliche, blonde, für viele exotisch wirkende junge Frau schließlich der Leidenschaft.

Doch als die Entscheidung gefallen ist, schlägt die Handlung eine neue Richtung ein, die alles infrage stellt.

 

Heinrich Mann (*27. März 1871 in Lübeck; †11. März 1950 in Santa Monica, Kalifornien) war ein deutscher Schriftsteller aus der bekannten Familie Mann. Als älterer Bruder von Thomas Mann stand er später oft im Schatten dessen wachsender Berühmtheit, die seit den 1920er Jahren Heinrichs eigene frühe Erfolge überstrahlte.

Sein erzählerischer Stil orientierte sich stark am französischen Roman des 19. Jahrhunderts. Viele seiner Werke verfolgen eine deutlich gesellschaftskritische Absicht; insbesondere die frühen Texte sind scharfzüngige Satiren auf die bürgerliche Doppelmoral, der Mann – beeinflusst von Friedrich Nietzsche und Gabriele D’Annunzio – eine ästhetische, der Kunst verpflichtete Gegenwelt entgegensetzte.

In mehreren seiner Arbeiten setzte er sich kritisch mit den autoritären Strukturen des wilhelminischen Kaiserreichs auseinander. Daraus gingen unter anderem die Gesellschaftssatire Professor Unrat sowie die später als Kaiserreich-Trilogie bezeichneten Romane Der Untertan, Die Armen und Der Kopf hervor, von denen besonders der erste als künstlerisch gelungen gilt. Im Exil schuf Mann zudem seine bedeutendsten Romane: Die Jugend des Königs Henri Quatre und Die Vollendung des Königs Henri Quatre.

Neben seinen erzählerischen Werken war Mann ein produktiver Essayist und Publizist. Er bekannte sich früh zur Demokratie, wandte sich von Anfang an gegen den Ersten Weltkrieg und stellte sich schon früh dem aufkommenden Nationalsozialismus entgegen – dessen Anhänger 1933 seine Bücher öffentlich verbrannten.



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